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Geschrieben von: Roland Mäder   
Montag, den 28. April 2014 um 00:00 Uhr

Herzlich Willkommen bei Aktion Kinderwunsch e.V.!


Auf diesen Seiten findest Du Informationen zu unseren aktuellen Projekten, Wissenswertes rund um den unerfüllten Kinderwunsch und Neues zu unserem Verein. Aktion Kinderwunsch e.V. arbeitet ehrenamtlich und unabhängig. Wir geben ungewollt Kinderlosen in Deutschland eine Stimme. 

Wir setzen uns nicht nur für die Vollfinanzierung von vier reproduktionsmedizinischen Zeugungsversuchen ein, sondern fordern darüber hinaus auch die Kostenübernahme für alle Frauen, unabhängig von ihrem Familienstand oder ihrer sexuellen Orientierung, außerdem Kostenübernahme von TESE und reproduktionsmedizinischen Versuchen mit Spendersamen. Auch die dringend erforderliche Überprüfung und Änderung des Embryonenschutzgesetzes ist uns ein besonderes Anliegen!

 


 

Aktion Kinderwunsch e. V. lädt zum Info-Treffen am 31. Mai 2014 in Kempten ein.

 


 

Wir haben Euch eine Liste der Krankenkassen mit erweiterter Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung zusammengestellt.

 


Aktion Kinderwunsch e. V. wird nächste Woche in Bobingen auf dem Gesundheitstag mit einem Stand vertreten sein.
Wir machen eine Fotoausstellung, ähnlich wie 2010 in Berlin, nur im Kleinformat.

Wir freuen uns, euch in Bobingen zu sehen.

Und natürlich begrüßt Aktion Kinderwunsch e. V. jedes neue Mitglied. Egal ob aktives oder passives Mitglied. Natürlich wären viele neue aktive Mitglieder eine große Hilfe, um weitere Ausstellungen organisieren zu können! Hier der Link für alle, die an einer Mitgliedschaft interessiert sind.


Liebe Kinderwünschler,

unser Verein dankt Euch recht herzlich für Eure Unterstützung der IngDiBa - "Du und dein Verein" Aktion in diesem Jahr.
Wir zählen tatsächlich zu den Gewinnern der 1000 € !!!
Wir danken Euch allen, dass Ihr Eure Stimmen Aktion Kinderwunsch e.V. gegeben habt, ausserdem auch allen die den Link weiterverteilt und für uns Werbung gemacht haben!Euer Einsatz für uns war wirklich super, der Verein kann das Geld gut brauchen, um weiter für unsere aller Anliegen zu kämpfen!

 

 

 

 

 

 

 


 

Bundesfamilienministerin Schröder hält an ihrer finanziellen Unterstützung für ungewollt kinderlose Paare fest

 

Berlin, 20. August 2012. „Die Chancen auf Verbesserung der Kostenübernahme bei künstlicher Befruchtung sind so gut wie nie seit der Gesundheitsreform 2004. Die sieben Millionen Euro zur Bezuschussung der Behandlung von ungewollt kinderlosen Paaren sind definitiv im Etat eingestellt", erklärte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder in einem persönlichen Gespräch mit dem Verein "Aktion Kinderwunsch e. V.".

Am Montagnachmittag, den 20. August 2012, traf sich die Ministerin mit drei Vorstandmitgliedern des bundesweit agierenden Vereines zu einem einstündigen Gespräch in ihrem Büro. Wichtigstes Thema in dieser Gesprächsrunde: die Kostenübernahme für künstliche Befruchtungen. Seit der Gesundheitsreform 2004 tragen die Krankenkassen die Kosten für die Behandlung nicht mehr vollständig. Seitdem werden jährlich rund 10.000 Babys weniger geboren, die durch künstliche Befruchtung gezeugt wurden. Die Ministerin machte klar, an ihrem Vorhaben, ein Sieben-Millionen-Euro-Programm zur Unterstützung ungewollt kinderloser Paare zu starten, auch weiterhin festhalten zu wollen. Kristina Schröder gegenüber "Aktion Kinderwunsch e.V": "Die Umsetzung  des Projekts ist an die Unterstützung der Länder gebunden. Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen haben ihre Zustimmung erteilt. Ich werbe nach wie vor bei den restlichen Bundesländern um Unterstützung meines Vorhabens." Deshalb bittet die Ministerin,  alle Vereinsmitglieder sowie alle ungewollt kinderlosen Paare in Deutschland bei ihren Landesregierungen diese Kostenübernahme einzufordern, damit das Millionen-Programm schnellstmöglich umgesetzt werden kann.

Geplant ist eine Teilfinanzierung der ersten drei Behandlungen: 50 Prozent übernimmt die Krankenkasse, 12,5 Prozent der Bund, 12,5 Prozent das Land. Damit reduziert sich der Eigenanteil der Paare von 50 Prozent auf 25 Prozent. In der vierten Behandlung tragen Bund und Länder jeweils 25 Prozent, für die Paare bleiben 50 Prozent  -  bisher waren es 100 Prozent der Kosten.

Auch andere Probleme von ungewollt kinderlosen Paaren sind Ministerin Schröder bekannt, wie z. B. die starren Altersgrenzen für die Zulassung zur künstlichen Befruchtung sowie der Bereich der PID. Ministerin Schröder betonte im Gespräch: "Was mich besonders berührt, ist der pauschale Egoismus-Vorwurf an kinderlose Menschen. Ich will dazu beitragen, dass das Bewusstsein wächst, dass die wenigsten Menschen ungewollt kinderlos sind in dem Sinne, dass sie mit 18 gesagt hätten „ich will nie ein Kind“ und mit 45 feststellen „gut, dass es so gekommen ist“. Ich fokussiere derzeit die Kostenproblematik, weil ich hier den Schlüssel zur schnellstmöglichen Umsetzung sehe."

Vereinsvorstand Ina Ganschow resümiert: „Ich war sehr positiv von Frau Schröder überrascht. Ich habe den Eindruck, dass ihr die Probleme von ungewollt kinderlosen Paaren bewusst sind und sie ganz ernsthaftes Interesse an der Verbesserung der Lage hat. Wir werden aufmerksam verfolgen, wie erfolgreich Ministerin Schröder in der Umsetzung des geplanten Programmes am Ende wirklich ist."

Der "Aktion Kinderwunsch e. V." setzt sich seit über vier Jahren für die Belange der rund 1,4 Millionen ungewollt Kinderlosen in Deutschland ein. Der Verein ist bundesweit aktiv und machte bereits mit drei erfolgreichen Aktionen auf sich aufmerksam. Mehr Informationen zum Verein finden Sie im Internet unter www.aktionkinderwunsch.de. Gern stehen die drei Vorstandmitglieder Ihnen auch für ein Telefoninterview zur Verfügung.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 28. April 2014 um 19:53 Uhr